Putin will Atomwaffen in Belarus stationieren

Russische Atomwaffen in Belarus stationiert: erhöht sich die Gefahr nuklearer Angriffe?


Meine Antwort – Nicht im Wesentlichen. Die Waffen, die Putin in Belarus stationieren will, können schon jetzt von Russland aus abgefeuert werden. Fachleute bestätigen, dass die Entfernung zum Ziel, in diesem Bereich und bei solchen Waffen, keinen relevanten Unterschied macht.

Das Argument Putins, die Verlegung von Atomwaffen nach Belarus erfolge als Reaktion auf die Lieferung an die Ukraine von westlicher Uranmunition, ist technisch haltlos. Uranmunition ist keine Nuklearwaffe. Durch abgereichertes Uran wird eine höhere Durchschlagskraft von Artilleriegeschossen erreicht. Beim Einsatz solcher Munition entsteht keine Kernexplosion.

Die Gefahr des Einsatzes von Atomwaffen im Ukraine-Krieg bleibt nach wie vor im niedrigsten Bereich. Durch diese und ähnliche Ankündigungen ohne konkrete Auswirkungen will Putin auch in Russland Entschlossenheit zeigen und politischen Druck auf den Westen machen.

Er versucht, die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit von den ihm ungünstigen Entwicklungen am Kriegsschauplatz abzulenken.

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Luca Lovisolo

Ich arbeite als freiberuflicher Forscher für Recht und internationale Beziehungen, sowie im Fachbereich der juristischen Sprachübersetzung. Schwerpunkt meiner Arbeit ist Mittel- und Osteuropa.

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    Luca Lovisolo

    Lavoro come ricercatore indipendente in diritto e relazioni internazionali. Con le mie analisi e i miei corsi accompagno a comprendere l'attualità globale chi vive e lavora in contesti internazionali.

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